Schmuck aus Eberswalde:
Der Eberswalder Goldschatz

Wir sind Goldschmiede und haben uns seit mehreren Jahren von den Schmuckstücken des Eberswalder Goldschatzes zu Nachempfindungen anregen lassen.

Den großen, gedrehten Halsreifen und die große, schneckenförmige Brosche haben wir schon lange im Programm. Auch die dünnen Drahtwendelringe und –armreifen  gehören dazu.

Sie können sich mit weiteren Nachbildungen des Eberswalder Goldschatzes von Juwelier Elling schmücken.  Als typisches Motiv gibt es die schneckenförmige Brosche jetzt kleiner und leichter als das Original.

Kettenanhänger, Ohrschmuck oder Ring, das beliebte Motiv stellen wir in vielen Varianten her.  Edelsteine, passend zum Tierkreiszeichen oder aus Ihrem alten Schmuck, machen das Stück noch individueller. An den historischen Aspekt erinnert die Verpackung: Ein Schmucksäckchen mit dem Aufdruck „Beute(l)kunst“.

Jahrhundertfund und Beutekunst

Als 1913 in Eberswalde eine Wohnanlage gebaut wurde, fanden Arbeiter einen Tonkrug mit fertigen und halbfertigen Gegenständen aus Gold. Der Eigentümer des Grundstücks, auf dem der Schatz gefunden wurde, gab den Arbeitern einen Finderlohn und schenkte das Gold dem Kaiser.

Wissenschaftler, die den Goldschatz untersuchten, waren sich sicher, dass der Krug mit dem kostbaren Inhalt schon seit fast 3000 Jahren, seit der Bronzezeit, dort gelegen hatte.

Ein frühes Foto zeigt die goldenen Schalen, Halsreifen, Ansteckschmuck und Ringe, aber auch Drahtwickel und Barren.

In Berlin blieben die Stücke bis zum Ende des 2. Weltkriegs. Aus einem großen Bunker am Bahnhof Zoo ging die Reise dann als Kriegsbeute nach Moskau, wo das Puschkin-Museum  viele Kunstgegenstände in Archiven lagerte.

Das Eberswalder Museum zeigt Kopien der Goldschalen, die schon kurz nach dem Auffinden des Eberswalder Goldschatzes angefertigt wurden sowie Nachbildungen aus den 1990er Jahren.